Neubau einer Kirche

Der Dekan der Evangelischen Kirche in Karlsruhe, Thomas Schalla, erklärte in seinem Grußwort die Besonderheit eines Kirchenneubaus in diesen Zeiten. "Wir beschäftigen uns auch stark mit Kürzungen und müssen uns von Dingen trennen, die uns ans Herz gewachsen sind", so der Dekan. Gerade Kirchengebäude seien Menschen wichtig und sie verbinden Positives damit wie den Besuch von Gottesdiensten sowie Taufe, Konfirmation, Trauung und mehr, führte Thomas Schalla weiter aus. "Sie als Gemeinde haben einen langen Weg hinter sich und nehmen Erfahrungen und Hoffnungen mit, in das neue Kirchengebäude, das hier entsteht." Er wünsche der Gemeinde von Herzen, dass der Bau ohne Verzögerung gelingt und dass die neue Kirche ein Ort der Sammlung und Begegnung wird. Pfarrer Wolfgang Scharf dankte der Dekan für seine Weitsicht und Geduld, wofür die Gäste lange applaudierten.

"Es geht los, endlich, allen Unkenrufen zum Trotz", sagte Architekt Peter Krebs zu Beginn seines Grußworts.  Der Platz, der zwischen dem Kirchengebäude und dem Gemeindehaus entstehe sei wichtig, so Krebs. "Der Platz ist einladend und offen zum Walter-Rathenau-Platz und von dort aus kann man die Gemeinderäume sehen und in diese hineinsehen." Die Räume seien als Räume der Begegnung konzipiert, so der Architekt weiter. "Der Kirchenraum ebenfalls, der Ort des Gottesdienstes und Ort des gemeinsamen Gebets ist." Licht solle ein wesentlicher Baustoff für die gebaute Kirche sein und alles sei hell und freundlich konzipiert. "Wir verwenden traditionelle und so genannte warme Materialien, außen Ziegel, innen Holz und Naturstein." 

Der Baubürgermeister der Stadt Karlsruhe, Michael Obert, freut sich ebenfalls über den Kirchenneubau. "Das ist in der heutigen Zeit ein freudiges und seltenes Ereignis und es freut uns als Stadt Karlsruhe, dass hier auch noch Wohnungen hinzugefügt werden." Der Stadtteil bekomme dadurch ein Gesicht und eine Fassung. "Dies wird diesem Stadtteil und diesem Platz gut tun", schloss Obert seine Rede und wünschte darüber hinaus unfallfreies Bauen. 

Danach folgte der erste Spatenstich, den Dekan Thomas Schalla, Architekt Peter Krebs, Architektin Stefanie Schmitt, Bürgermeister Michael Obert, Gemeindeglied Karolina Roser, Gemeindeglied Elias Vollmer (11 Jahre), Gemeindeglied Cornelia Zimmerlin-Vollmer, Gemeindeglied Lydia Vollmer (8 Jahre), Pfarrer Wolfgang Scharf, Volkher Klipfel, stellvertretender Vorsitzender des Pfarrgemeinderates Allerheiligen und Raphael Fechler, 1. Vorsitzender der Bürgergemeinschaft Nordwest vornahmen. 

Wenn die Bauarbeiten wie geplant verlaufen, kann die Gemeinde das Osterfest 2017 in ihrer neuen Kirche feiern.

Mehr Informationen  zu "Kirche unser", dem Kirchenneubau in der Karlsruher Nordweststadt unter www.kirche-unser.de

und zur evangelischen Petrus-Jakobus-Gemeinde unter www.petrus-jakobus-gemeinde.de

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